Der neue LAI-Vorstand stellt sich vor

LAI-Vorstand

Das Österreichische Lateinamerika-Institut freut sich, unseren neuen Vorstand vorzustellen. Dieser wurde bei der Generalversammlung am 17. Oktober 2017 gewählt.

 

 

 

Präsident

Mag. Josef Mayer Jahrgang 1944. War bis zu seiner Pensionierung Sektionschef im Wirtschaftsministerium und Leiter der Sektion für Außenwirtschaftsbeziehungen und Europäische Integration. Während seiner Aktivzeit wurden viele Kontakte mit den Ländern Lateinamerikas gepflegt und er war stets bestrebt die Beziehungen Österreichs mit diesen Ländern auszubauen. Seine Funktion als Präsident sieht er primär darin, den Konsolidierungsprozess im LAI fortzusetzen  und Lateinamerika stärker im Bewusstsein der Österreicherinnen und Österreicher zu verankern.

Vizepräsident

Dr. Georg Grünberg
Dr. Georg Grünberg, Ethnologe, geboren in Wien 1943, Studium in Wien (Dr.phil.) und Sao Paulo, Forschung und Lehre in Lateinamerika (Brasilien, Paraguay, Mexiko, Nicaragua und Guatemala), Koordinator der Barbados – Symposien zur Befreiung der indigenen Völker, Berater für internationale Zusammenarbeit und Entwicklungsforschung, dzt. Lektor an der Universität Wien.

Schriftführerin

Dr.in Maria Wurzinger
Maria Wurzinger studierte Landwirtschaft an der Universität für Bodenkultur (BOKU). Seit 2000 arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der BOKU. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich mit Fragen der nachhaltigen Tierproduktion in marginalen Gebieten. Ihr geographischer Schwerpunkt ist der andine Raum in Peru und Bolivien, wo sie zu Lamas und Alpakas forscht.

Weitere Vorstands-Mitglieder

Dr.in Claudia Augustat
Claudia Augustat studierte Ethnologie in Bonn und promovierte 2004 an der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt am Main. Zwischen 1993 und 2001 war sie in unterschiedlichen Funktionen und Bereichen am Museum der Weltkulturen in Frankfurt am Main tätig und arbeitete als wissenschaftliche Museumsassistentin i. F. 2002 und 2003 am Ethnologischen Museum Berlin. Seit Juli 2004 ist sie Leiterin der Südamerika-Sammlung am Museum für Völkerkunde in Wien. Ihr Forschungsschwerpunkt ist das südamerikanische Tiefland, insbesondere Sammlungen aus dem frühen 19. Jahrhundert. Dabei steht die Beziehung zwischen materieller Kultur, Geschichte und kulturellem Gedächtnis im Vordergrund, sowie die Zusammenarbeit mit indigenen Kommunitäten und die Dekolonialisierung musealer Praxis.

Univ.Prof. Dr. Ulrich Brand
Ulrich Brand, Professor für Internationale Politik an der Universität Wien, Leiter der Forschungsgruppe Lateinamerika und wissenschaftlicher Leiter des Studiengangs "Global Political Economy of Sustainable Development", Mitherausgeber der "Blätter für deutsche und internationale Politik". Jüngste Veröffentlichungen: "Imperiale Lebensweise. Zur Ausbeutung von Mensch und Natur im globalen Kapitslismus" (mit Markus Wissen, oekom-Verlag 2017) und "Salidas del laberinto capitalista. Decrecimiento y Postextractivismo" (mit Alberto Acosta, Icaria/Barcelona 2017).

Dr.in Josefina Echavarría Alvarez, MA
Josefina Echavarría Alvarez ist Senior Lecturer am Arbeitsbereich für Frieden- und Konfliktstudien an der Universität Innsbruck. Ihre wissenschaftliche und Projekt-Erfahrung haben als Fokus die Themen Migration und (Un)Sicherheit, so wie Frieden und Versöhnung, mit Schwerpunkt Lateinamerika und besonders Kolumbien.
www.uibk.ac.at/peacestudies, http://echavarria.wissweb.at

Dr. Ralf Leonhard
Dr. Ralf Leonhard ist freier Journalist. Der Jurist und Absolvent der Diplomatischen Akademie in Wien hat in den 1980er und 1990er Jahren mehr als 14 Jahre lang aus Lateinamerika (Schwerpunkt Zentralamerika) für deutsche und österreichische Medien berichtet. Er ist Obmann der Informationsgruppe Lateinamerika (IGLA), die die Zeitschrift Lateinamerika Anders herausgibt, regelmäßiger Mitarbeiter des Südwind Magazins, der Wochenzeitung Die Furche und von Ö1. Zuletzt hat er das Buch "Zentralamerika. Porträt einer Region" im Christoph-Links-Verlag veröffentlicht.

Dr. Berthold Molden
Berthold Molden arbeitet zur globalen Ideen- und Ideologiegeschichte des 20. Jahrhunderts, mit Expertise in der Geschichte Zentralamerikas, Mexikos, der Karibik und der südlichen USA, sowie österreichischer und europäischer Zeitgeschichte. Forschung und Lehre an der Universität Wien, der University of Chicago, der University of New Orleans, der University of California, Santa Barbara, dem Lateineramerikainsitut (IHEAL) der Université Sorbonne Nouvelle (Paris III) und dem Institut für Amerikastudien (IPEAT) der Université de Toulouse Jean Jaurés. Autor und Herausgeber mehrerer Bücher und zahlreicher Aufsätze. Kuratorische Arbeit. 2014 erschien die Monographie “Políticas sobra la historia en Guatemala” bei AVANCSO, Guatemala.
www.bertholdmolden.net

Dr.in Patrizia Zuckerhut
Dr.in Patricia Elisabeth Zuckerhut, PD.  Kultur- und Sozialanthropologin,  Senior Lecturer am Institut für Kultur- und Sozialanthropologie der Universität Wien.
Leiterin des Interdisziplinären Universitätslehrgangs für Höhere Lateinamerika-Studien der Universität Wien (auslaufend), gemeinsam mit Univ.Prof. Dr.in Elke Mader. Forschungsschwerpunkte im Bereich der feministischen Anthropologie und zu Lateinamerika, insbesondere Mexiko.

 

 

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