Tlatel - Die Stadt am Müll
Tlatel - La ciudad en la basura
Investigaciones: Forschungen zu Lateinamerika 10
Astrid Erhartt-Perez Castro:
Tlatel - Die Stadt am Müll. Müll als Ressource für eine nachhaltige Stadtteilentwicklung in Mexiko-Stadt/Tlatel - La ciudad en la basura. Basura como recurso para un desarrollo urbano sostenible en la Ciudad de México
2009, 192 S., 29.90 EUR, br., ISBN 978-3-8258-1781-7
Müll als Produkt menschlicher Aktivitäten ist ein Bestandteil der Stadt, der große Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit hat. Der Müll ist aber keineswegs nur ein ökologisches Problem; besonders in den Megastädten wie Mexiko DF ist er eine bedeutende soziale Ressource. Die "pepenadores", so werden die MüllsammlerInnen in Mexiko genannt, bilden eine marginalisierte Gemeinschaft, die dem Müll immer weiter an den Rand der Stadt folgt. Sie zeigt uns den Müll als wertvollen Rohstoff, aus dem ständig Neues entsteht. Allerdings bestehen Diskrepanzen zwischen den Anstrengungen der Existenzsicherung und den Bemühungen um Abfallvermeidung, die es im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung zu überwinden gilt.
Astrid Erhartt-Perez Castro, geboren 1978 in Salzburg, studierte Architektur an der TU-Wien und der Universidad Nacional de Bogotá in Kolumbien. Ihr Forschungsschwerpunkt gilt der Stadt mit allen ihren Prozessen. Zurzeit lebt und arbeitet sie in Bogotá, Kolumbien.