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up 5 Neomarxismus

5.2 Französische VertreterInnen

Die marxistisch orientierte Gruppe in Frankreich, zu der mit Ausnahme von Maurice Godelier vor allem Afrikaspezialisten gehören, wird aufgrund des starken Einflusses des Strukturalismus auch als Structural Marxists (Robotham 2005: 42f; Wilk 1996: 86) bezeichnet.

Das Spezifische dieser Gruppe besteht in der Kombination von traditioneller ethnographischer Empirie mit einer "self-consciously theoretical Orientation" (Robotham 2005: 43). Robotham weist auch darauf hin, dass vorher die theoretischen marxistischen Konzepte dazu tendiert hätten, anthropologische Erkenntnisse zu ignorieren. Vor Beginn der 1960er Jahre versuchte man die ethnographischen Fakten in vorgefertigte theoretische Schemen zu pressen. Anthropologen wie Claude Meillassoux, Maurice Godelier, Emmanuel Terray, Pierre-Phillip Rey, Georges Dupré oder Marc Augé sehen die Feldforschung als notwendigen Ausgangspunkt für Theorienbildung. Sie legen daher auch feinkörnige und detailreiche ethnographische Beschreibungen der ökonomischen, sozialen und politischen Beziehungen der von ihnen untersuchten Gesellschaften vor. "On this basis, they approached theory as a construct that should respect and be supported by the data" (Robotham 2005: 43).

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down 5.2.1 Claude Meillassoux
down 5.2.2 Maurice Godelier
down 5.2.3 Emmanuel Terray
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