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3 Neoklassik oder Rational Choice



Geschäft und Bauernhof in Nepal. Fotos: Elke Mader, "Art Service" in Ghana. Foto: Ulrike Davis-Sulikowski
Die neoklassische Wirtschaftstheorie geht davon aus, dass es nur eine einzige universelle ökonomische Logik gibt. Diese Logik kommt auf der Ebene des Entscheidungsverhaltens der Individuen zum Tragen.
Hat ein Individuum die Auswahl zwischen zwei oder mehreren Gütern, entscheidet es rational, d.h. es wählt jenes Gut, das mit geringstem Aufwand den größten Nutzen oder die größte Bedürfnisbefriedigung verspricht.
Einen ausgezeichneten Überblick über die wesentliche Begrifflichkeit der Neoklassik oder rational choice theory stellt Andreas Novy zur Verfügung. Insbesondere die Punkte 2.2.1 und 2.2.5 inklusive aller Unterpunkte sind in gleicher Weise für die ökonomische Anthropologie von Relevanz.
Im Rahmen der Ökologischen Anthropologie kommt die neoklassische Wirtschaftstheorie vor allem durch ihren Einfluss auf die Schule (Forschungsrichtung) der Formalisten zu tragen.In dieser Lernunterlage kann auf die Theorieentwicklung in den einzelnen ideologischen Feldern nur sehr kursorisch anhand der Hauptvertreter eingegangen werden. Wer sich für die Geschichte der ökonomischen Anthropologie aus einer neoklassischen Perspektive interessiert, sei insbesondere auf Plattner (1989), Rössler (1999) und Ensminger (2002) verwiesen. Kritische Positionen dazu bieten Halperin (1994) und Wilk (1996).
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| 3.1 | Raymond Firth | |
| 3.2 | Melville J. Herskovits | |
| 3.3 | Späte 1950er bis frühe 1970er Jahre: Der große Streit | |
| 3.4 | Bibliographie und weiterführende Literatur |
