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4.1.1 Émile Durkheim

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Quelle: http://durkheim.itgo.com/main.html

Émile Durkheim (1858 – 1917)

Relevante Werke:

1893: De la division du travail social (Über soziale Arbeitsteilung)

1912: Die elementaren Formen des religiösen Lebens

Der französische Wissenschafter Émile Durkheim gehört zu den Begründern der Soziologie und Sozialanthropologie. Im Mittelpunkt seiner Theorie steht die gesellschaftliche Natur des Menschen. Menschen sind soziale Wesen, sie leben in Gruppen und ihr Bewusstsein wird durch Interaktionen mit Anderen geprägt. Daher kann menschliches Denken und Handeln nur dann zielführend untersucht bzw. verstanden werden, wenn nicht das Individuum, sondern die Gruppe bzw. die Gesellschaft den Forschungsgegenstand bildet.

Durkheim wendet diese Grundannahmen auf verschiedene Dimensionen des Denkens und Handelns an, insbesondere auf die Gestaltung von sozialen Gruppen und gesellschaftlichen Institutionen, auf Wirtschaft sowie auf Religion. Im Rahmen seiner "sozialen Ökonomie" entwickelt Durkheim drei Themen, die für die Weiterentwicklung der ökonomischen Anthropologie von besonderer Bedeutung sind:

  • Anti-Utilitarismus
  • Anti-Individualismus
  • Typologischer Evolutionismus
Durkheim vertritt einen systemorientierten Ansatz und ist ein Vorläufer der Strukturalisten. In seinen verschiedenen Forschungsfeldern geht er vom Modell einer grundsätzlich homogenen Gesellschaft mit gemeinsamen Interessen aus (vgl. Wilk 1996: 77-83).

Émile Durkheim im WWW:

http://www.relst.uiuc.edu/durkheim/Biography.html

http://www.relst.uiuc.edu/durkheim/index.html

http://durkheim.itgo.com/main.html

http://www.chez.com/sociol/socio/autob/durkheim.htm

http://www.emile-durkheim.com/

http://www.emile-durkheim.com/emile_durkheim_resources.htm

http://www.sociologyonline.co.uk/soc_essays/DurkIntro.htm

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