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Universitätslehrgang Sommersemester 2010

Biologische Vielfalt in Lateinamerika: Biodiversität, Landnutzung und Naturschutz | ULG SS 2010 Natur

• Semesterthema • Akademisches Spanisch/Portugiesisch
• Ringvorlesung mit Konversatorium • Wahlpflichtfachseminare
• Fachseminare • Projektseminar
• Integrativseminar Intranet

Beginn

1. März 2010

Leitung

Dr. Werner Huber und Dr. Anton Weissenhofer

Die Neue Welt gilt als die biologisch artenreichste Region der Erde. Die Vielfalt der Landschaft reicht von Hochgebirge über Tiefländer bis zu Trockengebieten, Wüsten und immerfeuchten tropischen Regenwäldern. Menschen machten und machen sich diese Gebiete zu Nutze. Die so entstandenen anthropogen geprägten Lebensräume unterliegen ebenso wie die natürlichen Ökosysteme einem politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandel. Diese Veränderungen stehen jedoch oft im Kontrast zum globalen Anspruch auf Nachhaltigkeit. Was sind die Gründe dafür? Welche Möglichkeiten gibt es, dem rapiden Arten- und Ökosystemverlust entgegenzuwirken, und welche nachhaltigen Nutzungsformen sind zukunftsträchtig? Das Semester bietet einführende und auch angewandte Themen aus der Praxis. Das Spektrum reicht von der Ökologie von Großlebensräumen über humangeografische Aspekte, Ressourcenmanagement bis hin zu aktuellen Naturschutz- und Indigenenprojekten in Amazonien.

Donnerstag, 28. Jänner 2010, 18.00-20.00 Uhr
Orientierungsveranstaltung. Das LAI lädt zur Präsentation des Universitätslehrgangs ein. Informationen über Teilnahmebedingungen, Bewerbung etc. Anmeldung unter lehrgang@lai.at erbeten.
Ort: LAI, Schlickgasse 1, 1090 Wien

Vorschau WS 2010/11 | Modul Politik
Demokratien im Umbruch: Lateinamerika im Spannungsfeld zwischen
Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Staat
Leitung: Dr. Leo Gabriel und Mag. Birgit Zehetmayer

Im Wintersemester 2010/11 wird aus unterschiedlichen Perspektiven der Frage nachgegangen, welche Auswirkungen der politische Wandel in der Mehrzahl der Länder Lateinamerikas auf die demokratische Partizipation der Bevölkerung hat. Was verbirgt sich hinter den von Hugo Chávez (Venezuela), Evo Morales (Bolivien) und Rafael Correa (Ecuador) durchgesetzten, grundlegenden Verfassungsreformen? Und im Vergleich dazu: welche demokratiepolitischen Veränderungen hat es in Ländern wie Brasilien, Argentinien, Uruguay, Chile, Paraguay, El Salvador und Nicaragua gegeben, wo linksliberalen Kräfte, die eher dem klassischen Parteienspektrum zuzuordnen sind, an die Regierung gekommen sind? Erfahrene WissenschaftlerInnen und junge Expertinnen aus Europa und Lateinamerika werden unter der Leitung von Leo Gabriel und Birgit Zehetmayer ihre grundsätzlichen Analysen und Beobachtungen des aktuellen politischen Geschehens zur Diskussion stellen und dabei der Hypothese nachgehen, dass sich derzeit in ganz Lateinamerika ein historischer Paradigmenwechsel vollzieht, in dem das Verhältnis zwischen Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Staat neu strukturiert wird – ein Paradigmenwechsel, von dem auch Europa einiges lernen könnte.

Beginn: Oktober 2010 (Anmeldeschluss: 15. September 2010)

Ausschreibung SS 2011 | Modul Kultur
Das Österreichische Lateinamerika-Institut sucht ein KoordinatorInnenteam für das Modul Kultur im Sommersemester 2011. > Mehr (PDF)


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