Lateinamerika-Kolloquium

In den letzten Jahren war Lateinamerika neben den politischen Entwicklungen auch Ort und Ausgangspunkt einiger der spannendsten wissenschaftlichen Debatten und Theorieentwicklungen kritischer Sozialforschung. Um sich darüber systematisch auszutauschen, wurde das Lateinamerika-Kolloquium geschaffen, das von der Forschungsgruppe Lateinamerika am Institut für Politikwissenschaft organisiert wird. Dabei sollen aktuelle Diskussionen und die Wiederentdeckung älterer Debatten mit Konjunkturanalysen verbunden werden, eigene Forschungen präsentiert sowie Gastvortragende eingeladen werden.

Das erste Kolloquium fand als Kooperation mit dem LAI am Mittwoch, 5. April 2017 statt, die Arbeitssprachen sind Spanisch und Deutsch, ggf. auch Englisch. Angedacht sind 3 – 4 Termine pro Semester. Themenvorschläge und Rückmeldung, wer auf den Verteiler möchte, gehen an Ingrid Fankhauser: ingrid.fankhauser@univie.ac.at

Termine Wintersemester 2018/19

Mittwoch, 5. Dezember 2018, 19:00 - 20:30

Die kosmopolitischen Kämpfe der Kichwa-Kommunen Ecuadors. Wiederherstellung der Kategorien des Kichwa-Denkens in Konvergenz mit dem okzidentalen Denken
Las luchas cosmopolíticas de las comunas kichwas del Ecuador: recreación de las categorías del pensamiento kichwa en la convergencia con el pensamiento occidental

Mittwoch, 5. Dezember 2018, 19:00-20:30 Uhr
Institut für Politikwissenschaft, NIG, Universitätsstraße 7/2. Stock, Konferenzraum A 222

Vortrag und Diskussion in spanischer Sprache mit José Benjamín Inuca Lechón.

Moderation: Franziska Kusche

Es de suma importancia para la política de los pueblos y nacionalidades del Ecuador, la instalación de la comuna y del pensamiento de la comunalidad como acto de vida y eje del pensamiento kichwa, entendida como sentidos materiales y culturales compartidos que informan acciones individuales y colectivas. En esta comunalidad convergen concepciones pasadas con el pensamiento actual de los pueblos kichwas y se presenta como una renovación del kawsaypura o entre culturas que confronta la individuación, el extractivismo, la homogenización cultural, entre otros parámetros dominantes. Esta convergencia y/o confrontación e inversión es el tinkuy del pensamiento kichwa. El corazón o el centro del tinkuy es la comunalidad del ranti ranti que, además de las lógicas de dar y recibir, de ir y volver, implica el devolver, el reparar. Con la reparación se vuelve al estado normal de convivencia entre los seres y, en caso de afectación, debe haber un esfuerzo para volver al estado de convivencia y de des-afectación. Esta comunalidad está tejida en la ritualidad de manera que la continuidad del ranti ranti se garantiza a través de las prácticas, las ritualidades y los sentidos de las fiestas y actos agropecuarios ecológicos, por ejemplo en la toma de la plaza y en la rama de gallo desarrollada en tiempos de la fiesta de intiraymi.

La disputa y sistematización de los saberes como un pensamiento kichwa desde la convergencia y confrontación de la cultura, la historia, la razón y la emoción, a partir de las experiencias, del pensamiento consuetudinario, del manejo de la tradición oral, del orden natural y de la recuperación de la armonía entre las personas y los seres de la naturaleza, han ido recreando y enriqueciendo el sumak kawsay como una forma diferente y alternativa de entender la vida, a los seres humanos y la madre naturaleza, confirmando la convergencia del discurso kichwa con del discurso ecologista, el discurso humanista y de los derechos colectivos, que confrontan al neoliberalismo, el desarrollismo y el extractivismo.

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Die Einrichtung der Kommune und das Denken von Kommunalität als Akt des Lebens und als Achse der Gedankenwelt der kichwa, ist, im Sinne einer geteilten materiellen und kulturellen Erfahrung, die individuelle und kollektive Handlungen anleitet, von höchster Bedeutung für die Politik der Völker (pueblos) und Nationalitäten Ecuadors. In dieser Kommunalität konvergieren vergangene Konzeptionen mit einem gegenwärtigen Denken der kichwas. Sie präsentiert sich als Erneuerung des kawsaypura, des Zwischen-den-Kulturen, das die Individuierung, den Extraktivismus und die kulturelle Homogenisierung neben anderen herrschenden Parametern angreift. Diese Konvergenz und/oder Konfrontation bzw. Inversion bezeichnet das tinkuy im Kichwa-Denken.

Das Herz und das Zentrum des tinkuy ist die Kommunalität des ranti ranti, das, über die Logiken des Gebens und Nehmens und des Gehens und Zurückkehrens hinaus, ein Zurückgeben und ein Wiederherstellen bezeichnet. Mit der Wiederherstellung kehrt der normale Zustand des Zusammenlebens zwischen den Lebewesen zurück, und im Hinblick auf die herrschaftliche Betroffenheit muss es eine Anstrengung geben, um zum Zustand des Zusammenlebens und der Nicht-Betroffenheit zurückzukehren. Die Kommunalität ist durch Rituale verwoben, in denen die Kontinuität des ranti ranti über die Praktiken, über die Riten und über den Sinn für die Feste und die ökologische Landwirtschaft garantiert wird, z.B. in der toma de la plaza und der rama de gallos, die in den Zeiten des Intiraymi-Festes praktiziert werden.

Der Streit um und die Systematisierung von Wissen als Kichwa-Denken, ausgehend von der Konvergenz und Konfrontation der Kulturen, der Geschichte, der Vernunft, der Emotion, den Erfahrungen, den Gewohnheiten, der Handhabung der oralen Tradition, der Ordnung der Natur und der Wiedergewinnung der Harmonie zwischen Personen und den Wesen der Natur, haben das sumak kawsay neu entstehen lassen und bereichert, als differente und alternative Form, das Leben zu verstehen, die menschlichen Lebenwesen und die Mutter Natur. Dies stärkt die Konvergenz zwischen den Diskursen der kichwa und den ökologischen Diskursen, zwischen den Diskursen des Humanismus und der kollektiven Rechte, die den Neoliberalismus, den Desarrollismus und den Extraktivismus konfrontieren.
 

José Benjamín Inuca Lechón es kichwa Kayampi, docente e investigador de la educación intercultural bilingüe, exPresidente de los pueblos kichwas de la sierra norte del Ecuador. Sus ponencias y artículos, entre otros son:

José Benjamín Inuca Lechón ist Kichwa Kayampi, Lehrender und Forscher der interkulturellen zweisprachigen Erziehung, Ex-Präsident der pueblos kichwas im nördlichen Hochland Ecuadors. Seine Artikel umfassen, unter anderem:

  • Inuca Lechón, José Benjamín (2017): Genealogía del alli kawsay/ sumak kawsay (vida buena / vida hermosa) de las organizaciones kichwas del Ecuador desde mediados del siglo XX. In: Latin American and Caribbean Ethnic Studies 12(2),155-176.
  • Ders. (2017): Yachay tinkuy o encuentro y confrontación de saberes: genealogía de la interculturalidad y del buen vivir en la educación de los pueblos kichwas del Ecuador desde mediados del siglo XX. Dissertation, FLACSO: Quito
  • Ders. (2017): Kawsaypura yachay tinkuy. Convergencia y confrontación de saberes entre culturas. In: Gómez Rendón, Jorge (Hg.). Repensar la  interculturalidad. UArtes Ediciones: Guayaquil.

Franziska Kusche studiert am Institut für Politikwissenschaft und arbeitet im Bereich Internationale Politik. Sie beschäftigt sich mit Fragen der sozial-ökologischen Systemänderungen und des ungleichen ökologischen Tausches.

 

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Mittwoch, 17. Oktober 2018, 17:30 - 19:30

Politische Krise in Nicaragua: Ursachen, Entwicklungen und Perspektiven / Crisis política en Nicaragua: causas, alcanzas y perspectivas

Mittwoch, 17.Oktober 2018  |  17:30-19:00
Universität Wien/Institut für Politikwissenschaft, NIG, Universitätsstraße 7/2. Stock, Konferenzraum A 222

Ein Gespräch in spanischer Sprache mit Johnathan Ordóñez Gaitán (Università degli Studi di Milano) und Laurin Blecha (Universität Wien)

Der nicaraguanische Politologe Johnathan Ordóñez Gaitan und der österreichische Historiker Laurin Blecha reflektieren gemeinsam die aktuelle Situation in Nicaragua seit den Protesten im April 2018 und die gewaltsame Reaktion des Ortega-Regimes. Ordóñez Gaitan argumentiert, dass soziale wie politische Strukturen des Landes historisch gesehen eine Demokratisierung immer wieder gebremst und verhindert haben. Seine Antwort darauf, bestehet in der Einbindung unterschiedlicher zivilgesellschaftlicher AkteurInnen, um einen dauerhaften egalitären Dialog zwischen Staat und Gesellschaft herzustellen.

Der Vortrag wird auf Spanisch stattfinden, Verständnis- und Diskussionsfragen können aber gerne auf Deutsch oder Englisch gestellt und übersetzt werden.

Johnathan Ordóñez Gaitan, Ph.D., ist nicaraguanischer Politikwissenschaftler, arbeitet zur politischen und wirtschaftlichen Integration Zentralamerikas und ist assoziierter Mitarbeiter am Center for Advanced Studies der Universität Cordoba, Argentinien. Gegenwärtig ist Ordóñez Gaitán executive director des Laboratorio Centroamericano de Innovación y Políticas Públicas (LAB-CA). Im Zuge seines Wien-Besuches wird er im Rahmen der 4th Cátedra Friedrich Katz (18. bis 19. Oktober, Universität Wien) einen Vortrag halten.

Mag. Laurin Blecha, ist Lektor an der Universität Wien und Doktorand der Geschichtswissenschaften. Er forscht zur Geschichte Zentralamerikas, sowie zum Verhältnis zwischen Politik und Geschichte in Nicaragua und der Geschichtsschreibung im Globalen Süden. Im Jahr 2015/16 war er Gastwissenschaftler des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) am Ibero-Amerikanischen Institut Preußischer Kulturbesitz in Berlin, Deutschland.

Mehr Informationen zum Kolloquium: http://www.univie.ac.at/intpol/home/forschung/kolloquien-3/lateinamerika-kolloquium/

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Crisis política en Nicaragua: causas, alcanzas y perspectivas

Dialogo abierto con Johnathan Ordóñez Gaitán (Università degli Studi di Milano) y Laurin Blecha (Universidad de Viena)

En este dialogo abierto el politólogo nicaragüense Johnathan Ordóñez Gaitán y el historiador austriaco Laurin Blecha van a reflexionar sobre el contexto actual en Nicaragua y especialmente las protestas que se han desarrollado desde abril 2018. Otra vez el pueblo nicaragüense se moviliza contra un régimen dictatorial, esta vez representado por Daniel Ortega y el Frente Sandinista de Liberación Nacional que hace casi 40 años derrocó la dictadura de los Somozas.

Bien conocido es la nación que la historia no se repite, pero Ordóñez Gaitán argumenta que las estructuras sociales y políticas de Nicaragua han limitado el desarrollo de la democracia en Nicaragua con la consecuencia que no existe un dialogo (vertical) entre actores sociales como la sociedad civil y los agentes estadales.

Johnathan Ordóñez Gaitán, Ph.D., es politólogo nicaragüense, trabaja sobre la integración política y económica en Centro América y es científico asociado en el Centro de Estudios Avanzados de la Universidad de Córdoba, Argentina. Actualmente, Ordóñez Gaitán es director ejecutivo del Laboratorio Centroamericano de Innovación y Políticas Públicas (LAB-CA). Ordóñez Gaitán visita Viena en el contexto de la 4° Cátedra Friedrich Katz que se realizará entre el 18 y 19 de octubre en la Universidad de Viena, Austria.

Mag. Laurin Blecha, es lector en la Universidad de Viena y candidato al doctorado en Historia. Trabaja sobre la historia de Centro América y especialmente de Nicaragua, como también sobre las políticas de la historia y la historiografía en las sociedades en el Sur Global. En 2015/16 fue becario del Servicio Alemán de Intercambio Académico (DAAD) en el Instituto Ibero-Americano de Patrimonio Cultural Prusiano en Berlín, Alemania.
https://lateinamerika-anders.org/aktuelle-ausgabe/inhalt/

El evento se realizará en español. Preguntas en alemán o ingles están bienvenidas y serán traducidas.

 

Termine Sommersemester 2018

Dienstag, 3. April 2018, 18:00 - 20:00

Zwischen Weltbank und Progressismo: Die lateinamerikanische Mittelklasse unter den Linksregierungen. JOURNAL FÜR ENTWICKLUNGSPOLITIK (JEP) – Heftpräsentation: Tobias Boos und Gregor Seidl 

Erstmals leben weniger Menschen in Armut als in der “goldenen Mitte” der Gesellschaft, Lateinamerika ist endlich zu einer Region der Mittelklasse geworden – Zumindest ist das die Meinung der Weltbank. Doch wie geht dieses Urteil zusammen mit der weiterhin hohen Ungleichheit in Lateinamerika? Wie verhält es sich zu den Linksregierungen während der letzten Jahrzehnte in der Region? Ferner, was meinen wir eigentlich, wenn wir von Mittelklasse sprechen und welche Vorstellungen über Gesellschaft stecken (historisch) hinter dem Begriff?

Die JEP-Ausgabe 4/17 versucht einigen dieser Fragen auf den Grund zu gehen. Die Artikel setzen sich dabei einerseits kritisch mit bestehenden Definitionen von Mittelklasse auseinander, andererseits wird empirisch untersucht, ob und in welcher Weise vom Aufstieg einer (neuen) Mittelklasse in Lateinamerika während der letzten zwei Jahrzehnte die Rede sein kann.

Herausgeber: Tobias Boos (Doktorand Universität Wien, aktuell University College London-IA), Gregor Seidl (Absolvent MA der Interdisziplinären Lateinamerika-Studien, Universität Wien) Kommentar: Marcela Torres Heredia (Absolventin MA der Interdisziplinären Lateinamerika-Studien, Universität Wien)

Der Vortrag wird auf deutsch stattfinden, Verständnis- und Diskussionsfragen können aber gerne auf spanisch gestellt werden.

Ort: Konferenzraum A 222 des Instituts für Politikwissenschaft/ Universität Wien  (Neues Institutsgebäude, Universitätsstraße 7, 2. Stock)

Mehr Informationen:

http://www.univie.ac.at/intpol/home/forschung/519-2/forschungsgruppe-lateinamerika/

http://www.mattersburgerkreis.at/dl/NOpLJMJKnNNJqx4KooJK/JEP_4-2017_Boos_Seidl.pdf

 

Donnerstag, 1. März 2018, 13:00 - 15:00

La fotografía de comunidades indígenas latinoamericanas en el contexto contemporáneo. Desplazamientos epistémicos y estéticos.

Vortrag zum Thema Fotografie zwischen Kunst und Dokumentation in spanischer Sprache von: Alejandra Reyero, Doctora en Artes por la Universidad Nacional de Córdoba (Argentina), Investigadora, Profesora (CONICET/UNNE).
Kommentatorin: María Teresa Medeiros-Lichem, Doctora en Literatura Comparada
Moderation und Übersetzung: Hartwig Imlinger

Abstract und Biografien/ resumen y biografías: https://www.lai.at/sites/default/files/kolloquium_1maerz2018_alejandra_reyero.pdf

Ort: Konferenzraum A 222 des Instituts für Politikwissenschaft/ Universität Wien  (Neues Institutsgebäude, Universitätsstraße 7, 2. Stock)


Termine Wintersemester 2017:

Dienstag, 24. Oktober 2017, 10:00 -12:00 Uhr:

Zwei Vorträge - in spanischer Sprache - zum Thema:
Friedensprozesse in Kolumbien: Anmerkungen zum besseren Verständnis der kolumbianischen Erfahrung im aktuellen Kontext Lateinamerikas /
Procesos de paz en Colombia. Apuntes para la comprensión del proceso colombiano dentro del contexto latinoamericano actual.
Mit:

  • Yezid Arteta Dávila, Protagonist des Friedensprozesses und ehemaliger FARC-Guerillero 
  • Peter Musch, Mitbegründer der Initiative zur Förderung des Friedensprozesses „Colombia puede“
    Moderation: Marcela Torres Heredia

Mehr Informationen und Biografien der Vortragenden / mas información: https://www.lai.at/sites/default/files/friedensprozess_kolumbien_proceso_de_paz_colombia.pdf

Ort: Konferenzraum A 222 des Instituts für Politikwissenschaft/ Universität Wien  (Neues Institutsgebäude, Universitätsstraße 7, 2. Stock)

Mittwoch, 15. November 2017, 13:00 - 15:00 Uhr

Diskussion: Aníbal Quijano und sein Buch „Kolonialität der Macht". Textgrundlage ist das Kapitel „Amerika und das neue Muster globaler Macht", S. 25-62
Einführung durch Dr. Jens Kastner, Akademie der bildenden Künste/Wien, der mit Tom Waibel die Einleitung zum Buch geschrieben hat

Ort: Konferenzraum A 222 des Instituts für Politikwissenschaft/ Universität Wien  (Neues Institutsgebäude, Universitätsstraße 7, 2. Stock)

Dienstag, 5. Dezember 2017, 13:00 - 15:00 Uhr

Diversidad vegetal del Ecuador e importancia de los herbarios en su conservación.

Vortrag in spanisch von Diana M. Fernández Fernández, Kustodin des Herbario Nacional del Ecuador, Instituto Nacional de Biodiversidad (INABIO)/Ecuador, Stipendiatin des Etta-Becker-Donner Stipendienprogramms.
Moderation: Isabella Radhuber, Erwin Schrödinger Stipendiatin, Institut für Politikwissenschaft/Universität Wien; forscht seit circa 10 Jahren zu Ressourcenpolitik und Demokratisierung in Lateinamerika und Europa
Kommentatorinnen: Agnes Dellinger, Department für Botanik und Biodiversitätsforschung/Universität Wien; Alice Vadrot, Erwin Schrödinger Stipendiatin, Institut für Politikwissenschaft/ Universität Wien, arbeitet seit circa 10 Jahren zu internationaler Biodiversitätspolitik, wobei sie die Rolle von Wissen und Wissenschaft untersucht.

Mehr Informationen / mas información: https://www.lai.at/sites/default/files/abstract_diversidad_vegetal_ecuador.pdf

Ort: Konferenzraum A 222 des Instituts für Politikwissenschaft/ Universität Wien  (Neues Institutsgebäude, Universitätsstraße 7, 2. Stock)

Donnerstag, 11. Jänner 2018, 13:00 - 15:00 Uhr

Der lange Weg in Richtung Frieden in Kolumbien - Überlegungen aus Theorie und Praxis.
El largo camino hacia la Paz en Colombia - reflexiones desde la teoria y la práctica.

Vortrag von Christian Wlaschütz, Politikwissenschafter, Lektor der Internationalen Beziehungen; seit 2006 als Mediator in Kolumbien tätig, begleitet derzeit Prozesse der Organisationsentwicklung diverser zivilgesellschaftlicher Organisationen.
Moderation: Stefan Khittel
Kommentatorin: Marcela Torres Heredia

Mehr Informationen und Biografien der Vortragenden / mas información: https://www.lai.at/sites/default/files/frieden_in_kolumbien_kolloquium_jaenner_2018.pdf

Ort: Konferenzraum A 222 des Instituts für Politikwissenschaft/ Universität Wien  (Neues Institutsgebäude, Universitätsstraße 7, 2. Stock)

 

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Termine Sommersemester 2017

Mittwoch, 5. April 2017, 10:00 - 12:00 Uhr

Vorstellung des Kolloquiums und Input zum Thema: Wissenschaftliche Debatten während des progressiven Zyklus. Mit:

  • Ulrich Brand, Universitätsprofessor für Internationale Politik, Universität Wien; Vorstandsmitglied LAI
  • Tobias Boos, Universitätsassistent am IPW
    Moderation: Franziska Kusche, Studienassistentin am IPW

Ort: Konferenzraum A 222 des Instituts für Politikwissenschaft/ Universität Wien  (Neues Institutsgebäude, Universitätsstraße 7, 2. Stock)

Mittwoch, 31. Mai 2017, 10:00 -12:00 Uhr:

Zwei Vorträge zu den Themen: Staat und Neugründung sowie Feminismus in Lateinamerika. Mit:

  • Lupe Rodríguez Siu - Feminismos latinoamericanos: la lucha contra las opresiones de género y el desafío por descolonizar el Feminismo
  • Monica Mazariegos - Estado y refundación en América Latina
    Moderation: Franziska Kusche, Studienassistentin am IPW

Biografien und Abstracts der Vortragenden / mas información: http://lai.at/sites/default/files/descripciones_biografias.pdf

Ort: Konferenzraum A 222 des Instituts für Politikwissenschaft/ Universität Wien  (Neues Institutsgebäude, Universitätsstraße 7, 2. Stock)

 

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